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Wir fordern eine nazifreie Uni!
Resolution zur Nazifreien Universität „Wir wollen mit der Aktion ein Zeichen gegen Rechtsextremismus und für Demokratie und Toleranz an der Universität in Mainz setzten", betont Roland Schäfer, Vorsitzender des Vereins Rheinhessen gegen Rechts e.V.. " Wir wollen und wir müssen gesellschaftliche Zeichen setzen, insbesondere dann, wenn rechtliche Normen nicht ausreichen. " Der Verein hat aus diesem Grund eine Resolution entworfen für deren Unterstützung er in den kommenden Wochen werben wird. Die Resolution ist im Internet unter www.nazifreie-uni.de zu lesen. Auf der Seite sollen in den kommenden Monaten aktuelle Infos zu dem Thema veröffentlicht werden. "Die rechtlichen Möglichkeiten sind in Bezug auf Rechtsextremismus eingeschränkt. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, deutlich zu machen, dass Rechtsextremismus und Nazismus in einer Gesellschaft, wie die Hochschule eine ist, nicht geduldet werden", so Schäfer weiter. "Wir wollen in den kommenden Wochen um die Unterstützung dieser Resolution werben und hoffen, dass es uns gelingt auch möglichst viele Unterstützergruppen zu gewinnen." Ausgeschlossen seien hierbei der Vereinsatzung entsprechend verfassungsfeindliche Gruppierungen. Die gesammelten Unterschriften würden dann an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Es sei aus diesem Grund besonders wichtige, dass möglichst viele Studentinnen und Studenten, Angehörige der Hochschule, sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger die Resolution unterschreiben und damit ein Zeichen gegen eine Rechtsextremismus, Antisemitismus, Ausländerfeindlichkeit und Nazismus setzen. "Es wäre selbstverständlich wünschenswert, wenn auch die Universitätsleitung und die Studentischen Beteiligungsgremien sich zu dieser Resolution bekennen würden und es uns gelänge hier eine Erklärung abzugeben, die die Interessen aller Mitglieder der Hochschule betrifft.". "Man muss hierbei jedoch zwischen dem Einzelfall und dem Grundeproblem unterscheiden. Bezüglich des inzwischen bekannten Einzelfalls ist aus unserer Sicht eine Exmatrikulation anzustreben. Darüberhinaus gibt es aber auch-wie in jeder größeren Gesellschaft-ein grundsätzliches Problem mit Rechtsextremismus. Hiergegen richtet sich die Resolution. Die Mainzer Universität ist weltoffen und tolerant. Und das soll auch so bleiben!" Mit der Seite wolle man auch auf das Thema aufmerksam machen und einen Beitrag zur Diskussion liefern. "Das Problem wird nicht dadurch kleiner, dass man es leugnet oder kleinredet. Man muss offensiv gegen Rechtsextremismus angehen."
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